Polizei

#Panorama  Gefährlicher Trend: Flüchtlinge verstecken sich im Motorraum

Menschen versteckt im Motorraum: Solche Entdeckungen macht die Polizei zunehmend.
Menschen versteckt im Motorraum: Solche Entdeckungen macht die Polizei zunehmend.
Foto: Europol
Laut Europol versuchen Flüchtlinge nicht nur in Lkw, sondern nun auch in Pkw nach Europa zu kommen. Das kann sehr gefährlich werden.

Berlin.  Die Szenen erinnern an die gefährlichen Fluchtversuche von ehemaligen DDR-Bürgern: Flüchtlinge zwängen sich in Hohlräume von Pkw. Doch diese Verstecke im Motorraum oder direkt neben Benzinleitungen sind hoch gefährlich. Deshalb warnt Europol nun vor diesem Trend.

In einem Statement der europäischen Polizeibehörde wird zwar nicht auf die Geschichte der DDR-Flüchtlinge eingegangen, doch der Zusammenhang liegt nahe. So hatten mehrere DDR-Bürger versucht, in Hohlräumen von Pkw in die Bundesrepublik zu kommen. Weil der Kofferraum bei den meisten Grenzkontrollen untersucht wurde, wurden Benzintanks und Motorenteile ausgebaut, um künstlich Hohlräume zu schaffen.

Verstecke bedeuten Lebensgefahr

Cäcilia Albrecht schilderte ihre Flucht eindringlich in ihrem Roman „Nur 180 Meter“. Die „Schaumburger Zeitung & Landes-Zeitung“ zitiert daraus: „Es war eng, es war heiß. Über meiner Schläfe war die Benzinleitung“. Albrecht schaffte die Flucht über Jugoslawien nach Österreich. Viele andere gaben aufgrund der Gefahren auf oder ihnen wurde erst später bewusst, dass sie sich in Lebensgefahr begeben hatten.

Auch aktuell nehmen Menschen dieses Risiko wieder in Kauf. Wieder spielt das Ziel Österreich eine Rolle. Laut Europol sind im vergangenen Jahr mehrmals Flüchtende in den Motorräumen von Autos gefunden worden. Die Menschen hatten sich meist auf den Motorblock gelegt und den Platz zwischen Motor und Motorhaube genutzt.

Flüchtlinge: Darum ist der "atmende Deckel" die neue Obergrenze

Unions-Kompromiss: CDU und CSU haben sich bei der Zuwanderung geeinigt. Möglich machte das der „atmende Deckel“– statt der von Seehofer verlangten Obergrenze. Redakteurin Johanna Rüdiger hat mal nachgefragt, was es mit diesem Deckel auf sich hat.
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Rob Wainright, Chef von Europol, sagt zu den Methoden: „Vor dem Hintergrund gestiegenen Drucks durch die Behörden suchen kriminelle Gruppen verzweifelt nach Methoden, um ihre Opfer über die Grenzen zu bringen – oft mit lebensgefährlichen Konsequenzen.“ Das Geschäft mit dem Schmuggel funktioniere trotz der Gefahren vor allem, weil es lukrativ ist. Beispiele zeigen, dass die Reise mit einem Schlepper von der Türkei nach Österreich bis zu 7000 Euro pro Person.

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Aberglaube

#Panorama  Das sind 13 Fakten zum Unglückstag Freitag, dem 13.

Um Freitag der 13. ranken sich viele Mythen.
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Foto: imago stock&people / imago/blickwinkel

13 Fakten zu Freitag, dem 13.

Abergläubische Menschen haben Angst vor Freitag, dem 13. Doch woher stammt dieser Glaube und wann gilt die 13 sogar als Glückszahl?
Do, 12.10.2017, 15.49 Uhr

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Woher kommt der Aberglaube zu Freitag, dem 13.? Wie oft gibt es diesen Tag im Jahr? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema.
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