Internetkonzerne

#Politik  #Wirtschaft  EU will Steuerschlupflöcher für Google und Co. schließen

Google ist einer der Konzerne, die von den EU-Plänen betroffen sind.
Google ist einer der Konzerne, die von den EU-Plänen betroffen sind.
Foto: MIKE BLAKE / REUTERS
Die EU plant, die internationalen Steuerregeln zu reformieren. Damit soll verhindert werden, dass Internetkonzerne Steuern vermeiden.

Brüssel.  Die Europäische Union (EU) will einem Dokument zufolge US-Internet-Giganten wie Google und Amazon stärker zur Kasse bitten. Die EU-Finanzminister wollen in der kommenden Woche über Regeländerungen beraten, die auf eine Erhöhung der Steuerlast abzielen. Das geht aus einem EU-Dokument hervor, das Reuters am Mittwoch einsehen konnte.

Die Minister kommen vom 15. bis 16. September in Tallinn zusammen. Das Schriftstück, das von der estnischen Präsidentschaft vorbereitet wurde, schlägt eine Reform der internationalen Steuerregeln vor. Danach sollen Internetkonzerne dort besteuert werden, wo sie Wert schaffen und nicht nur in Ländern, wo sie steuerlich ansässig sind.

Apple soll rund 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen

Vor allem Deutschland und Frankreich wollen Steuerschlupflöcher für US-Konzerne in Europa stopfen. Zuletzt hatte die Europäische Kommission Apple angewiesen, rund 13 Milliarden Euro an Steuern nachzuzahlen.

Sie beschuldigt das Unternehmen, allein 2014 auf seine in Europa erzielten und in Irland gebündelten Gewinne nur 0,005 Prozent Steuern gezahlt zu haben. Der irische Staat und das Unternehmen fechten diese Entscheidung allerdings derzeit juristisch an.

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#Politik  Tausende russische Facebook-Anzeigen vor der US-Wahl

Mehr als 3000 politische Anzeigen aus Russland hat es laut Facebook vor der US-Wahl gegeben.
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