Influenza

#Gesundheit  Die Grippewelle startet in diesem Winter besonders früh

Eine durch Influenza-Viren ausgelöste „echte“ Grippe verläuft häufig deutlich weniger harmlos als ein grippaler Infekt, für den die Bezeichnung Grippe im Alltag auch verwendet wird.
Eine durch Influenza-Viren ausgelöste „echte“ Grippe verläuft häufig deutlich weniger harmlos als ein grippaler Infekt, für den die Bezeichnung Grippe im Alltag auch verwendet wird.
Foto: Maurizio Gambarini / dpa
Seit kurz vor Weihnachten grassiert die Grippewelle. Eine Virusgrippe kann insbesondere für über 60-Jährige lebensbedrohlich werden.

Berlin.  Grippeviren greifen in diesem Winter einige Wochen früher um sich als in den beiden Jahren zuvor. Erste Ausbrüche in Krankenhäusern und neun Todesfälle seien gemeldet worden, sagte Silke Buda, Expertin am Robert Koch-Institut (RKI) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Labordiagnostisch bestätigt sind vom offiziellen Beginn der Grippewelle kurz vor Weihnachten an bis Anfang Januar rund 2600 Influenza-Fälle. Es werden jedoch lange nicht alle gemeldet.

Influenza ist eine plötzlich einsetzende Atemwegserkrankung. Betroffene bekommen Fieber, Halsschmerzen und trockenen Husten, oftmals begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen. Schutz kann eine Impfung bieten. Bei den über 60-Jährigen ist nach aktuellen Daten aber nur gut jeder Dritte gegen Grippe geimpft. Für sie ist die Krankheit jedoch besonders gefährlich. (dpa)

Opinary Grippe Impfung


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