Sensationeller Erfolg

#Volleys  ziehen gegen Moskau ins Final Four ein

Allen Grund zum Jubeln: Die BR Volleys
Allen Grund zum Jubeln: Die BR Volleys
Foto: Soeren Stache / dpa
Nach dem 3:2 in Berlin siegen die Volleys auch in Moskau und drehen sogar einen 1:2-Satzrückstand.

Die Berlin Recycling Volleys haben sensationell den Einzug ins Final Four der Champions League geschafft. Im Rückspiel der Top-6-Runde bei Dynamo Moskau setzte sich der deutsche Meister am Mittwoch verdient mit 3:2 (37:35, 22:25, 21:25, 25:15, 15:8) durch. Schon die erste Begegnung hatten die Berliner eine Woche zuvor vor heimischer Kulisse mit 3:2 gewonnen.

Auch in der Dynamo-Sporthalle von Moskau boten sie ihrem hochfavorisierten Gegner über die gesamte Distanz einen beherzten Kampf auf Augenhöhe und ließen sich auch durch einen 1:2-Satzrückstand nicht aus dem Konzept bringen. Im Tiebreak beherrschten die Volleys ihren Gegner dank starker Angriffsaktionen von Robert Kromm, Paul Carroll und Graham Vigrass deutlich. Das Vierer-Endturnier in der Königsklasse findet am 29. und 30. April in Rom statt. Gegner der BR Volleys im Halbfinale ist der Sieger der rein russischen Partie zwischen Zenit Kasan und Belogorie Belgorod (1. Spiel: 3:1). „Das ist der größte sportliche Erfolg unserer Geschichte. Wir haben es geschafft, in der Champions League unter die besten Vier zu kommen und verhindern damit, dass es ein rein russisch-italienisches Final Four wird“, jubelte der daheim gebliebene Manager Kaweh Niroomand: „Für uns bedeutet das eine überragende Positionierung in Europa, weil es nach dem CEV-Pokalsieg und der Gastgebertrolle beim Final Four 2014/15 eine große Kontinuität zeigt.“

Einen dramatischen Verlauf nahm in Moskau gleich der erste Durchgang. Am Ende wehrten die Berlin Volleys zwei Satzbälle ihres Gegners ab, gingen dann ihrerseits durch Robert Kromm mit 27:26 in Führung. Die Gäste brauchten dann aber insgesamt elf Satzbälle in Folge, um nach 44 Minuten mit 37:35 die 1:0-Satzführung herzustellen. Als Moskau in der Folgezeit aufdrehte und auf die Siegesstraße einzubiegen schien, schlugen die Berliner in Satz vier auf eindrucksvolle Weise zurück und zwangen ihren Kontrahenten in den Tiebreak. Dort lag die Mannschaft schnell 5:1 vorne und ließ den Gegner dank konzentrierter Aktionen nicht mehr herankommen. „Es war ein bisschen wie in Berlin: Irgendwann im vierten Satz waren wir wie im Rausch. Bei den langen Ballwechseln konnten die Russen uns einfach nicht mehr knacken“, erklärte Berlins Kapitän Robert Kromm.

Auch Trainer Roberto Serniotti, der zuvor mit seinen Klubs mit seines Klubs VB Tours und Trentino Volley immer an den Russen gescheitert war, sprudelte vor Glück: „Das ist das phantastische Resultat einer phantastischen Mannschaft. Jetzt geht die Reise weiter. Wir fahren nicht nach Rom, um Urlaub zu machen.“ Denn die Berlin Recycling Volleys sind nun in Europa längst ganz oben angekommen.

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