DEL-Halbfinale

#Eisbären  haben gegen München keine Chance

Konrad Abeltshauser sorgt für viel Unruhe vor dem Berliner Tor, das Marcel Noebels und Petri Vehanen fünfmal nicht sauber halten können
Konrad Abeltshauser sorgt für viel Unruhe vor dem Berliner Tor, das Marcel Noebels und Petri Vehanen fünfmal nicht sauber halten können
Foto: imago sportfotodienst / imago/Nordphoto
Beim 1:5 im dritten Spiel zeigt Titelverteidiger München den Berlinern Grenzen auf. Trotz des schwächsten Play-off-Auftritts steht es nach Siegen erst 1:2.

Es hatte nicht bis zur 30. Minute gebraucht, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass dieser Tag für den EHC Eisbären der bislang ernüchterndste in diesem Play-off der Deutschen Eishockey Liga (DEL) werden würde. Auf den Tribünen stimmten die Fans von Red Bull München einen Jubelgesang nach dem anderen an, auf dem Eis lenkten die Gastgeber die Partie in jede Richtung, die sie wollten. Das vierte Tor der Münchner zur Hälfte der Spielzeit war eher ein emotionaler Schlussstrich aus Berliner Sicht unter eine Partie, die schon im ersten Drittel verloren war. Mit 1:5 (0:3, 0:2, 1:0) wurden die Eisbären letztlich im dritten Halbfinalspiel nach Hause geschickt vom Titelverteidiger. Damit liegen die Berliner in der „Best of seven“-Serie 1:2 zurück. Am Freitag haben sie die Gelegenheit, die Serie auszugleichen (19.30 Uhr).

Dazu muss sich das Team von Trainer Uwe Krupp von dem Erlebnis am Dienstag erholen, mental wie physisch. In keiner der elf Play-off-Partien waren die Eisbären so aussichtslos gewesen. Sie liefen von der ersten Sekunde an hinterher. Unfähig, das Tempo des Gegners auch nur ansatzweise mitgehen zu können. Mit hoher Frequenz rauschten die Münchner durch die Berliner Abwehr. Die schien wie das ganze EHC-Team durch die Anstrengungen der vielen Spiele inklusive zahlreicher Verlängerungen in den vergangenen Wochen an die Grenze ihrer Kräfte gekommen zu sein.

Ein Überzahltor von Michael Wolf war ein frühes Fanal (6.). Steven Pinizzotto (11.) und Dominik Kahun (15.) gestalteten das Ergebnis schon im ersten Drittel so eindeutig wie das Spiel war. Mit ein wenig nachlassendem Engagement der Münchner erlebten auch die Eisbären einen Hauch von Offensive. Allerdings nur so lange, bis die Mannschaft von Don Jackson wieder anzog. Wolf traf im Powerplay erneut (30.), Brooks Macek konnten die Eisbären sogar bei eigener Überzahl nicht stoppen (37.). Für Torhüter Petri Vehanen war das genug, er durfte sich im letzten Drittel ausruhen. Marvin Cüpper erhielt seinen ersten Play-off-Einsatz. Und Laurin Braun durfte den Ehrentreffer erzielen in einem Spiel (47.), das die Eisbären ganz schnell verdrängen müssen.

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Fußball

#Union  Mittelfeldspieler Stephan Fürstner muss am Knie operiert werden

 Wie lange Stephan Fürstner ausfällt, ist nicht bekannt.
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Foto: Pressefoto Rudel/Robin Rudel / picture alliance / Pressefoto Ru
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