Umwelt

#BSR  verzichtet künftig auf das umstrittene Glyphosat

Die BSR beim Reinigen des Spreebogenparks
Die BSR beim Reinigen des Spreebogenparks
Foto: Sergej Glanze / Glanze
Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe wollen auf den Unkrautvernichter verzichten. Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu erregen.

Berlin. Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) wollen künftig auf den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat verzichten. Bisher sei das Mittel unter strengen Auflagen gegen auf Gehwegen wachsende Wildkräuter eingesetzt worden, teilte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag mit. Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Die Risiken sind jedoch umstritten.

Mit der Entscheidung reagiere man auf die Verunsicherung der Berliner Bevölkerung und der BSR-Mitarbeiter, erklärte die Sprecherin. Das bedeute aber auch, dass Unkraut künftig nicht mehr so effektiv entfernt werden könne. "Wir werben parallel dazu für mehr Toleranz bei etwas mehr Grün in der Stadt". Das nütze auch Insekten, vor allem Bienen.

Am Donnerstag hatten BSR-Chefin Tanja Wielgoß und Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz, die dritte Klimaschutzvereinbarung des Unternehmens unterschrieben. Darin verpflichtete sich die Stadtreinigung ihren CO2-Ausstoß weiter zu reduzieren.

Einsatz

#Blaulicht  Feuer in Benjamin-Franklin-Schule in Reinickendorf

Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und der Polizei (Archivbild)
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Foto: Paul Zinken / dpa
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