Reinickendorf

#Reinickendorf  Schüler mit Spaß an Physik, Mathe und Informatik

MINT-Messe in Reinickendorf

Mi, 22.03.2017, 18.54 Uhr
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16 Reinickendorfer Schulen haben auf der MINT-Messe „Reinickendorf forscht & experimentiert“ ihren Forschungen präsentiert.

Beethovens „Für Elise“ erklang am Dienstagabend im Foyer des Fontane-Hauses im Märkischen Viertel. Als David von der Bettina-von-Arnim-Schule auf dem mit Mitschülern gebauten Metallophon spielte, übertönte er jedoch nicht die zahlreichen interessierten Schüler und Eltern, die die MINT-Messe „Reinickendorf forscht & experimentiert“ besuchten. Auf dieser stellten sich insgesamt 16 Schulen des Bezirks Reinickendorf mit ihren Forschungen und Experimenten in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik vor, animierten zum Mitdenken und Ausprobieren. Sieben Hochschulen und Universitäten, vier Unternehmen und fünf Vereine informierten zudem über Arbeits- und Studienmöglichkeiten nach der Schule.

„Stellt Fragen, knüpft Kontakte, lasst euch beraten und begeistern“, sagte Bildungsstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) bei der Begrüßung. Sie eröffnete die Messe mit dem Reinickendorfer Bundestagsabgeordneten Frank Steffel (CDU), der die Schirmherrschaft übernommen hatte. Er appellierte an alle Mädchen, nicht nur in Biologie, Chemie und Physik gut aufzupassen, sondern auch den Mut zu haben, einen solchen Beruf zu wählen.

Fasziniert zeigten sich die Politiker und Besucher von den weichen Klängen des Metallophons. „Bei unserem Instrument erzeugen die Aluminiumstäbe zusammen mit den Plastikröhren die Töne“, erklärte David. Er war einer von 16 Schülern, die mit Klassenlehrer Matthias Franke im Projektunterricht das Instrument gebaut haben. „Wir haben die Stäbe gefeilt und dann gestimmt. Manchmal haben wir uns verschnitten, das war dann echt frustrierend“, erzählte der 15-Jährige.

Einen Flur weiter krabbelte Jan einem blinkenden Lego-Roboter hinterher, den er in der Robotik-AG der Montessori-Schule Heiligensee gebaut hat. „Der Roboter kann fahren, etwas sagen und einen Propeller starten“, erzählte Jan. Das Programmieren der Roboter sei das Schwierigste: „Um die Geschwindigkeit, die Geräusche oder das Licht zu ändern, benötigen wir oft viele Stunden“, sagte Benjamin, der auch in der AG ist. Ein paar Stände weiter war bei den Experimenten der Schüler von der Grundschule an der Peckwisch Köpfchen gefragt. Mit kleinen Versuchen erklärten sie anderen Kindern, was „Dichte“ ist. „Welche Cola-Dose geht unter, welche schwimmt oben? Die mit oder ohne Zucker? Viele raten richtig“, sagte Laurenz. Richtige Antwort: Die Dose mit Zucker sinkt.

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