Verspätungen

#Verkehr  Berliner S-Bahn steckte nach Unfall in Tunnel fest


Der Nord-Süd-Tunnel, hier der Abschnitt am Potsdamer Platz (Archivbild)
Der Nord-Süd-Tunnel, hier der Abschnitt am Potsdamer Platz (Archivbild)
Foto: Joerg Krauthoefer
Der Zug war gegen 5.15 Uhr mit einer Leiter und einem Schild kollidiert, der Verkehr der Linien S2 und S25 unterbrochen.

Zwischen den Haltestellen Yorckstraße und Anhalter Bahnhof ist am frühen Freitagmorgen ein S-Bahnzug in ein künstliches Hindernis gefahren. Der Zug sei gegen 5.15 Uhr auf eine Leiter und ein Signalschild geprallt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Es werde wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt und geprüft, ob die Gegenstände vorsätzlich auf die Gleise gelegt wurden oder dort versehentlich hingerieten.

Die Gegenstände verkeilten sich den Angaben zufolge in den Rädern des Zuges. Der Fahrer der Linie S2 leitete eine Notbremsung ein und kam mit der Bahn 200 Meter hinter einem Tunnelausgang zum Stehen. Zunächst hieß es, dass der Zug im Tunnel stehengeblieben sei.

Sechs Fahrgäste und der Fahrzeugführer wurden in Sicherheit gebracht, der Streckenabschnitt blieb für etwa zwei Stunden gesperrt. Der Verkehr der Linien S2 und S25 war an der Stelle in beide Richtungen unterbrochen. Es kam zu erheblichen Verspätungen. Wie hoch der Sachschaden ist, war zunächst unklar.

Schon Anfang Januar hatte ein etwa 20 Kilo schwerer Granitblock nach S-Bahn-Angaben einen Schaden von 100.000 Euro verursacht, als ein Zug auffuhr.

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