Lübars

Mit einer Axt köpfte ein Tierquäler Kater Micky in #Reinickendorf 

Nicole (18) und Vater Axel Schenk (59) mit Suchplakat
Nicole (18) und Vater Axel Schenk (59) mit Suchplakat
Foto: Steffen Pletl
Offenbar an Heiligabend hatte der Tierquäler zugeschlagen und den Kater von Familie Schenk getötet. Nun bittet sie um Hinweise.

Ein unbekannter Tierquäler sorgt in Lübars für Entsetzen. Mit rund 100 Fahndungsplakaten sowie Aufrufen im sozialen Netzwerk Facebook sucht Familie Schenk nach Hinweisen, um den Tod ihrer Katers Micky aufzuklären. Das zwei Jahre alte Tier wurde getötet, der Tierquäler trennte ihm Kopf und Schwanz ab. „Das wollen wir nicht einfach hinnehmen“, sagt Familienvater Axel Schenk. Tochter Nicole leide besonders, zumal sie schon vor zwei Jahren eine Katze verloren hätten, die ein Unbekannter vergiftet hatte.

Der Aufruf bei Facebook soll auch eine Warnung an andere Haustierbesitzer sein, heißt es dort. „Nur durch Öffentlichkeit kann der Täter gefasst werden“, sagt der 59-Jährige, der mit Frau und Tochter an der Benekendorffstraße wohnt.

Der Türkisch-Angora-Kater war nach Schenks Angaben am 17. Dezember nicht von seinem morgendlichen Ausgang zurückgekehrt. „Während des Weihnachtsbaumschmückens an Heiligabend kam dann ein Anruf des Vereins Tasso, wo der Kater registriert war. Ein Nachbar hatte Mickys Kadaver in der Nähe auf einem Hof gefunden, entsetzlich entstellt, wie uns mitgeteilt wurde“, sagt der 59-Jährige.

Nach den öffentlichen Bitten um Hinweise haben die Schenks viele Mitleidsbekundungen erreicht. Außerdem berichteten Menschen aus der Nachbarschaft der Familie von anderen Tierquälereien. Demnach seien in der Vergangenheit Hunde vergiftet und Katzen misshandelt worden, erzählt Axel Schenk. Er hat Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet. Die Polizei bestätigt entsprechende Ermittlungen. Die Schenks wollen sich zunächst keine neue Katze zulegen. Sie wollen erst einmal warten, bis der Fall sich geklärt hat.

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