Silvio-Meier-Gedenken

#Friedrichshain  Pyrotechnik an Rigaer Straße bei Gedenk-Demo gezündet

Während der Demonstration wurden bengalische Feuer gezündet
Während der Demonstration wurden bengalische Feuer gezündet
Foto: Morris Pudwell
Laut Polizei sind etwa 900 Personen am Sonnabendabend bei der Silvio-Meier-Gedenkdemonstration durch Friedrichshain gezogen.

Mehrere hundert Menschen sind am Sonnabend bei der traditionellen Silvio-Meier-Gedenkdemonstration durch Berlin-Friedrichshain gezogen. Der Demonstrationszug der Linken startete am U-Bahnhof Samariterstraße und führte unter anderem auch durch die Rigaer Straße mit früher besetzten Häusern. Das Motto lautete: „Entschlossen, radikal, offensiv - Antifa“.

Insgesamt beziffert die Berliner Polizei die Teilnehmerzahl auf 900 Personen. Die Veranstalter sprachen am Sonntagvormittag in einer Mitteilung von 3500 Teilnehmern.

Bei den jährlichen Kundgebungen und Demo-Zügen gab es in der Vergangenheit oft Angriffe auf Polizisten, es wurden meist Böller geworfen und Raketen gezündet. Auch am Sonnabend kam schon zu Beginn mehrfach Pyrotechnik zum Einsatz - etwa von einem Dach der Rigaer Straße aus und auch im Demonstrationszug. Als Endpunkt der Route war ursprünglich der U-Bahnhof Schlesisches Tor gedacht. Die Demo endete allerdings an der Grünberger Straße, und das bereits gegen 20 Uhr. Eigentlich sollte sie erst um 22 Uhr enden.

Bei der Demonstration kam es zu vereinzelten Flaschenwürfen durch Teilnehmer. Zudem kam es zu Verstößen gegen das Vermummungsverbot. Neun Personen wurden vorläufig festgenommen. Zwei Polizisten wurden verletzt.

Nach dem Ende der Demonstration wollte eine größere Gruppe geschlossen über die Warschauer Brücke abziehen. Die Polizei stoppt den Zug dort.

Der Hausbesetzer Silvio Meier wurde vor 24 Jahren von Neonazis erstochen. Linke Gruppen gedenken seiner jährlich mit einer Demonstration.

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