Unternehmensverbände

Ein Prosit auf die Wirtschaft - beim Bierabend im #KaDeWe 

UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck, Michel Müller und UVB-Präsident Udo Niehage (v.l.)
UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck, Michel Müller und UVB-Präsident Udo Niehage (v.l.)
Foto: Amin Akhtar
Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg feiern mit 600 Gästen ihren Bierabend im KaDeWe.

„Schön, dass Sie da sind. Ich freue mich, Sie zu sehen“: Rund 600 Mal am Stück wiederholten Udo Niehage und Christian Amsinck am Mittwochabend diesen Satz, bevor sie in der siebten Etage des KaDeWe an der Tauentzienstraße den traditionellen Bierabend der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) eröffneten. Der Präsident und der Hauptgeschäftsführer ließen es sich nicht nehmen, jeden der Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Medien persönlich und mit Handschlag zu begrüßen.

Darunter Kulturstaatsministerin Monika Grütters, Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer, Gasag-Cherin Vera Gäde-Butzlaff und Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. „Erst hier vorbei, bevor es zu den kühlen Getränken geht“, rief Niehage in Richtung derer, die sich an der Schlange vor der Fotowand vorbeischleichen wollten. Dafür betätigte er sich bei Sebastian Bobinski, Geschäftsführer der Tischler-Innung, dann aber auch als persönlicher Zurechtrücker des verrutschten Kragens und wünschte Noch-Innensenator Frank Henkel „toi toi toi“ für die Zukunft. „Alle fünf Jahre schaffen wir es, unseren Bierabend auf den Abend zu legen, an dem die Regierungsbildung abgeschlossen ist“, freute sich Niehage.

Um 20.45 Uhr erschien dann auch Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller (SPD). Gut gelaunt, aber erschöpft. Man sah ihm den Verhandlungsmarathon der vergangenen Tage an. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen, den Spitzen der Berliner Wirtschaft seine Aufwartung zu machen.

„Auf diesem Weg muss es weitergehen“

Der UVB-Jahresempfang zählt zu den wichtigsten gesellschaftlichen Ereignissen in der Hauptstadt. Im Vordergrund steht der Dialog. In diesem Jahr stand neben dem Berlin-Besuch von Barack Obama vor allem die neue Koalition im Mittelpunkt der Gespräche. „Es ist wichtig, dass die neue Koalition die zahlreichen Herausforderungen entschlossen anpackt“, sagte UVB-Präsident Udo Niehage.

Allein seit 2012 seien rund 150.000 Stellen in der Hauptstadt entstanden. „Das ist das Verdienst der Unternehmerinnen und Unternehmer. Auf diesem Weg muss es weitergehen.“ Müller nahm auch Gratulationen für den erfolgreich verhandelten Koalitionsvertrag in Empfang.

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