Feierabendtipps

#Freizeit  Die 10 besten Tipps für einen Feierabend im Freien

Am Landwehkanal in Kreuzberg kann man auch abends wunderbar spazieren gehen.
Am Landwehkanal in Kreuzberg kann man auch abends wunderbar spazieren gehen.
Foto: Frank Michael Rohm
In Berlin den Sommer genießen: Zehn schöne Orte, an denen man auch nach der Arbeit noch Licht und Wärme genießen kann.

Für alle Berufstätigen, die erst am Abend das schöne Wetter genießen können, hat die Berliner Morgenpost zehn Orte zusammengestellt, an denen man sich nach Feierabend die Sonne ins Gesicht strahlen und einen Sonnenuntergang bewundern kann.

„Hafenküche“

Das Restaurant in Lichtenberg liegt direkt an der Spree und lädt zum abendlichen Verweilen ein. Mit einem Blick hinüber zum Spreepark und zum Treptower Park hält das Lokal viele Möglichkeiten offen: warmes Essen und kleinere Snacks mit kühlen Drinks. Man kann sogar Boote mieten, mit denen man, ausgestattet mit einem Picknickkorb, eine kurze Runde über dem Fluss drehen und der Sonne beim Untergehen beobachten kann. Recht versteckt liegt die ruhige Hafenküche, doch die Suche lohnt sich: Zur Alten Flussbadeanstalt 5. Geöffnet bis 23 Uhr.

„Klunkerkranich“

Schon fast ein Klassiker, aber einer mit einem fantastischen Blick: Das Dach der Neukölln Arcaden dient hier nicht nur als Bar, sondern auch als Café und als Open-Air-Konzertclub. Außerdem ist hier ein Garten angelegt. Mit 1000 Quadratmetern an Holz werden Kräuter wie Absinthkraut, Thymian und Oregano angebaut, die in Cocktails verwendet werden oder in der spanisch inspirierten Küche. Mit dem Fahrstuhl im Erdgeschoss an der Karl-Marx Straße 66, direkt am U-Bahnhof Rathaus Neukölln, kommt man nach oben auf die Terrasse. Das ehemalige Parkdeck ist eine der begehrtesten Locations Berlins, daher am besten zeitig da sein. Täglich bis 1.30 Uhr geöffnet.

Wannsee

Warum nicht mal abends an den Wannsee? Das Strandbad mit seinem ein Kilometer langen Sandstrand lockt jedes Jahr Tausende Berliner. In den Strandkörben kann man bei einem kühlen Getränk vom Arbeitstag entspannen. Der Eintritt kostet 5,50 Euro (ermäßigt 3,50 Euro). Für Kinder gibt es auch einen Spielplatz. Wer lieber auf dem Wannsee fahren möchte, kann sich nebenan bei Windsurfing Berlin ein Ruderboot für 10 Euro die Stunde ausleihen. Das Bad ist unter der Woche täglich bis 19 Uhr geöffnet. Danach setzt man sich am besten in das Café „Wannseeterrassen“ gleich nebenan. Von dort kann man bei einem Glas Wein beobachten, wie die Sonne allmählich über dem See versinkt. Hin kommt man am besten mit den S-Bahnlinien 1 oder 7, mit Halt am Nikolassee.

Teufelsberg

Näher kommt man der Sonne in Berlin wohl kaum als auf dem 120 Meter hohen Teufelsberg. Der kleine Berliner Berg bietet eine großartige Aussicht über die Stadt und viel Platz zum Sonnen. Der daneben liegende Drachenberg ist zwar noch etwas kleiner, bietet aber genauso viele Möglichkeiten für Sonnenanbeter und Naturliebhaber. Außerdem liegt ein kurzer Spaziergang durch den Grunewald entfernt der Teufelssee. Zu allen Orten muss man von der S-Bahn Heerstraße ein Stückchen entlang der Teufelsseechaussee laufen.

Park am Weißen See

Der 21 Hektar große Park in Pankow stammt aus dem 19. Jahrhundert und umgibt den Weißen See. Auf seinem großen Areal behebergt der Park ein Restaurant, zwei Spielplätze, ein Freibad, ein Wildgehege, ein Bootsverleih und eine Freilichtbühne mit Kinoprogramm. Und natürlich gibt es Liegewiesen, auf denen man auch abends noch die Sonne genießen kann. Wer baden will, kann dies im Strandbad tun: Ab 17 Uhr beträgt der Eintritt nur noch 3,50 Euro. Ab 19 Uhr ist der Eintritt auf die Terrasse des Strandbades frei, wer an den Strand will zahlt einen Euro. Bus und Straßenbahn halten direkt am Eingang bei der Station Berliner Allee/Indira-Gandhi Straße.

„Café am Neuen See“

Ein Spaziergang durch den Tiergarten führt zum „Café am Neuen See“, das im Sommer wie ein Bayerischer Biergarten anmutet. Bis in die späten Abendstunden kann man auf den Bänken am Wasser noch die Sonne genießen. Auf den Tisch kommen Brezeln, Weißwürste und Sauerteigbrot. Das „Café am Neuen See“ hat unter der Woche und am Wochenende bis nach Sonnenuntergang geöffnet. Erreichbar ist es am besten mit den S-Bahnlinie 7 oder 5 bis Haltestelle Tiergarten. Von dort aus läuft man ein Stück den Landwehrkanal entlang durch den Park. Der Biergarten liegt dann linker Hand, nahe der spanischen Botschaft.

Badeschiff

Direkt vor dem Veranstaltungsgelände der Arena in Treptow liegt das Berliner Badeschiff am Spreeufer vor Anker. Das ehemalige Containerschiff beherbergt heute einen Swimmingpool, an dem man nach Feierabend in der Sonne fläzen kann. Das Süßwasserbecken ist rund 30 Meter lang und acht Meter breit. An der „Beach Bar“ kann man sich mit frisch gemixten Cocktails erfrischen oder bei einem der Yogakurse in der Abendsonne entspannen. Vor dem Schiff liegt Sandstrand mit Spielecke für die Kinder. Dazu: ein freier Blick auf den Sonnenuntergang. Das Badeschiff ist jeden Tag von 8 bis 24 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5,50 Euro (ermäßigt 3 Euro).

Müggelsee

Unweit der Berliner Stadtgrenzen im Südosten liegt der Müggelsee, an dessen Ufern Sonnenanbeter gratis ihre Handtücher ausbreiten können. Den meisten Berlinern ist der Große Müggelsee geläufig. Besucher kommen inzwischen kostenfrei in das denkmalgeschützte Strandbad. Die Einrichtung verfügt über einen 180 Meter langen Natursandstrand und einen Wiesenbereich, der mehr als 20.000 Besuchern Platz bietet. Geöffnet ist das Strandbad von 9 Uhr bis Sonnenuntergang. Erreichbar ist sie mit der Tram-Linie 61, Haltestelle Freibad Müggelsee.

Landwehrkanal

Kreuzberger Liebespaare versammeln sich abends an den Ufern des Landwehrkanals: Der Sonnenuntergang über dem Wasser ist hier besonders stimmungsvoll. Der üppig begrünte Nebenarm der Spree fließt seit rund 150 Jahren von Neukölln bis Charlottenburg und hat seither kaum an Charme eingebüßt: Weite Alleen, prachtvolle Gründerzeithäuser und sonnige Ufer säumen den Fluss. Auf den Grünflächen des Urbanhafens kann man sich beim Feierabendbier in einem der zahlreichen Cafés erfrischen. Erreichbar ist der Landwehrkanal ab der Kottbusser Brücke am besten mit der U-Bahnlinie 1, mit Halt am Kottbusser Tor. Von dort aus läuft man südwärts bis zum Fränkelufer.

"CapRivi"

Wer gerne direkt an der Spree das Frühlingswetter genießen und dabei noch frisch gezapftes Bier trinken möchte, ist im "CapRivi" genau richtig. Der Charlottenburger Biergarten bietet auch typisches Biergarten-Essen wie Weißwürste, frische Brezeln oder auch Flammkuchen an. Am besten zu erreichen ist das "CapRivi" fußläufig vom U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz.

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