Marketingpanne

Nach #Attentat  - Adidas gratulierte Läufern bei Boston-Marathon zum Überleben

Zieleinlauf des Boston-Marathons 2017. Vier Jahre zuvor war am Ziel ein Sprengsatz detoniert und hatte drei Menschen getötet und 260 verletzt.
Zieleinlauf des Boston-Marathons 2017. Vier Jahre zuvor war am Ziel ein Sprengsatz detoniert und hatte drei Menschen getötet und 260 verletzt.
Foto: BRIAN SNYDER / REUTERS
  • Adidas beglückwünschte Läufer des Boston-Marathons zum „Überleben“
  • Später sprach der Sportartikel-Hersteller eine Entschuldigung aus

Washington.  Der Sportartikelhersteller Adidas hat sich für eine Marketing-E-Mail entschuldigt, in der Kunden für das „Überleben“ des diesjährigen Boston-Marathons beglückwünscht wurden. Einen Tag nach dem Marathon am Montag hatte Adidas laut US-Medien eine E-Mail mit den Worten verschickt: „Glückwunsch, Du hast den Boston-Marathon überlebt.“

2013 waren im Zieleinlauf des Boston-Marathons zwei Sprengsätze explodiert. Drei Menschen wurden getötet, 260 verletzt.

Adidas entschuldigt sich auf Twitter

Adidas schrieb nun am Dienstag (Ortszeit) auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: „Es tut uns unglaublich leid.“ Und: „Wir entschuldigen uns zutiefst für den Fehler.“ Es habe sich um eine „unsensible“ Mail gehandelt.

Der deutsche Sportartikelhersteller hatte im vergangenen Jahr Bestmarken bei Umsatz und Gewinn erzielt und ist auch auf dem US-Markt erfolgreich. (dpa)

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