Berlin-Pankow

#Pankow  Bald kann man in der alten Botschaft Australiens wohnen

Die alte Botschaft Australiens in Pankow
Die alte Botschaft Australiens in Pankow
Foto: Prexxot/Zinsland
Die einstige Botschaft im ehemaligen Ost-Berliner Diplomatenviertel soll zu einem Wohnhaus umgebaut werden.

Die ehemalige Botschaft von Australien im ehemaligen Ost-Berliner Diplomatenviertel soll zu einem Wohnhaus umfunktioniert werden. Das jedenfalls sehen die Pläne des neuen Eigentümers des Gebäudes, der Prexxot GmbH, vor. Für das Gebäude, das der Vorbesitzer 2015 schon abreißen lassen wollte und das in buchstäblich letzter Sekunde noch vom heutigen Verkehrsstaatssekretär und früheren grünen Pankower Baustadtrat Jens-Holger-Kirchner unter Denkmalschutz gestellt wurde, scheint damit eine tragfähige Zukunft in Sicht.

Die „Botschaft Australiens bei der DDR“, einer vom Berliner Architekten Horst Bauer in Plattenbauweise errichteten Villa an der Grabbeallee 34, wurde 1975 eröffnet. Die Besonderheit des Gebäudes sind die mit Keramiksteinen aus der Werkstatt von Hedwig Bollhagen gestalteten Wände im Treppenhaus und den Fassaden. Letzter Nutzer des Hauses, aus dem die Australier schon 1986 wieder auszogen, war der inzwischen geschlossenen Internetfernsehsender Tape.TV. Seit 2014 steht das Gebäude leer. Die Keramiken gaben letztlich auch den Ausschlag für die Denkmalschützer, das Gebäude vor dem drohenden Abriss zu bewahren.

Die Prexxot GmbH will das Gebäude nun sanieren und etwa 25 neue Wohnungen mit einer Größe von jeweils rund 80 Quadratmetern Größe schaffen. „Wir sind sehr stolz, dieses historische und architektonische Zeugnis Berlins gesichert zu haben“, so Andreas Schmidt, Geschäftsführer der Prexxot GmbH. „Die Umwandlung der alten Botschaft dürfte das Herz von Geschichtsinteressierten höher schlagen lassen“, ist auch Carl von Stechow, Geschäftsführer von Zinsland überzeugt. Die Hamburger Crowdinvesting-Plattform Zinsland sammelt für das Botschafts-Projekt 1,5 Millionen Euro ein. Nach Unternehmensangaben sind 627.ooo Euro und damit etwa knapp die Hälfte des Betrages bereits eingesammelt. Das Projektvolumen beläuft sich nach Angaben des Investors auf rund 11,5 Millionen Euro.

Wie der Garten rund um das gut 5000 Quadratmeter großen Areal gestaltet werden soll, ist derzeit noch offen. Ob der vorhandene Tennisplatz erhalten bleibt oder durch eine Grünanlage ersetzt wird, werde erst nach Rücksprache mit einem Landschaftsarchitekten entschieden, so Sprecher Sascha Lindemann. Das Projekt befände sich noch in der frühen Phase zur Vorbereitung eines Bauantrags, so Lindemann weiter. Läuft alles wie geplant, soll der Baustart 2018 erfolgen.

Die ehemalige Botschaft von Australien im ehemaligen Ost-Berliner Diplomatenviertel soll zu einem Wohnhaus umfunktioniert werden. Das jedenfalls sehen die Pläne des neuen Eigentümers des Gebäudes, der Prexxot GmbH, vor. Für das Gebäude, das der Vorbesitzer 2015 schon abreißen lassen wollte und das in buchstäblich letzter Sekunde noch vom heutigen Verkehrsstaatssekretär und früheren grünen Pankower Baustadtrat Jens-Holger-Kirchner unter Denkmalschutz gestellt wurde, scheint damit eine tragfähige Zukunft in Sicht.

Die „Botschaft Australiens bei der DDR“, einer vom Berliner Architekten Horst Bauer in Plattenbauweise errichteten Villa an der Grabbeallee 34, wurde 1975 eröffnet. Die Besonderheit des Gebäudes sind die mit Keramiksteinen aus der Werkstatt von Hedwig Bollhagen gestalteten Wände im Treppenhaus und den Fassaden. Letzter Nutzer des Hauses, aus dem die Australier schon 1986 wieder auszogen, war der inzwischen geschlossenen Internetfernsehsender Tape.TV. Seit 2014 steht das Gebäude leer. Die Keramiken gaben letztlich auch den Ausschlag für die Denkmalschützer, das Gebäude vor dem drohenden Abriss zu bewahren.

Rund 25 neue Wohnungen sollen im Gebäude entstehen

Die Prexxot GmbH will das Gebäude nun sanieren und etwa 25 neue Wohnungen mit einer Größe von jeweils rund 80 Quadratmetern Größe schaffen. „Wir sind sehr stolz, dieses historische und architektonische Zeugnis Berlins gesichert zu haben“, so Andreas Schmidt, Geschäftsführer der Prexxot GmbH. „Die Umwandlung der alten Botschaft dürfte das Herz von Geschichtsinteressierten höher schlagen lassen“, ist auch Carl von Stechow, Geschäftsführer von Zinsland überzeugt. Die Hamburger Crowdinvesting-Plattform Zinsland sammelt für das Botschafts-Projekt 1,5 Millionen Euro ein. Nach Unternehmensangaben sind 627.000 Euro und damit etwa knapp die Hälfte des Betrages bereits eingesammelt. Das Projektvolumen beläuft sich nach Angaben des Investors auf rund 11,5 Millionen Euro.

Wie der Garten rund um das gut 5000 Quadratmeter großen Areal gestaltet werden soll, ist derzeit noch offen. Ob der vorhandene Tennisplatz erhalten bleibt oder durch eine Grünanlage ersetzt wird, werde erst nach Rücksprache mit einem Landschaftsarchitekten entschieden, so Sprecher Sascha Lindemann. Das Projekt befände sich noch in der frühen Phase zur Vorbereitung eines Bauantrags, so Lindemann weiter. Läuft alles wie geplant, soll der Baustart 2018 erfolgen.

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