Buckow

#Neukölln  Ein neues Zuhause für Flüchtlinge in Neukölln

Schön ist das nicht: Das Wohncontainer-Dorf in Buckow hat eröffnet
Schön ist das nicht: Das Wohncontainer-Dorf in Buckow hat eröffnet
Foto: Paul Zinken/dpa
Rund 500 Menschen sollen in den Wohncontainern Platz finden. Aktuell werden in Berlin noch zwölf Sporthallen für Flüchtlinge genutzt.

Mit einem Tag der offenen Tür ist in Buckow eine neue Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge eröffnet worden. Die ersten Menschen sollen in der kommenden Woche aus mehreren Turnhallen dorthin umziehen, sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

Senatorin Elke Breitenbach (Linke) betonte bei einem Besuch am Samstag, dass Flüchtlinge in der Unterkunft in einer anderen Situation mit mehr Privatsphäre leben könnten. Ziel bleibe aber, dass die Menschen irgendwann in eigene Wohnungen ziehen könnten.

Derzeit leben noch rund 15.300 Menschen in Berliner Notunterkünften

Auch andere Besucher hatten die Gelegenheit, sich Musterwohncontainer in der neuen Unterkunft anzusehen. Rund 500 Bewohner sollen dort Platz finden. Aktuell werden in Berlin noch zwölf Sporthallen für Flüchtlinge genutzt. In der kommenden Woche sollen fünf weitere geräumt werden. Ein konkretes Datum, an dem alle Sporthallen wieder frei sein werden, gibt es noch nicht.

Dies soll „demnächst“ der Fall sein, heißt es. Nach Angaben der Sprecherin der Senatsverwaltung leben derzeit noch rund 15.300 Menschen in Notunterkünften, etwa auch auf dem ehemaligen Tempelhofer Flughafengelände.

Mehr zum Thema:

Beschluss: Hier werden in Berlin 15 Containerdörfer gebaut

Berlin investiert 680 Millionen Euro in Flüchtlingsheime

Flüchtlinge ziehen in neue Wohnblöcke in Marzahn

Park in Lankwitz muss für Flüchtlingsunterkunft weichen

Mehr Flüchtlinge reisen freiwillig aus Berlin aus

Kommentare einblenden
U-Bahnhof

#Neukölln  Mann Treppe hinuntergestoßen - Verbrechen war in Wirklichkeit ein Versehen

Die U8 in Neukölln: Immer wieder kommt es zu Gewalt
Die U8 in Neukölln: Immer wieder kommt es zu Gewalt
Foto: synchropics / CHROMORANGE / picture alliance
Ein 62-Jähriger wurde die Stufen des U-Bahnhofes Boddinstraße hinuntergestoßen. Was wie ein Verbrechen aussah, war ein Versehen.
Mehr lesen